Viadukt Traunstein

geplante touren 2026:

  • 10.5. - 18.5.2026 7 Tage Spreewald (gebucht)
  • Juni 2026: 5 Tage Leipziger Seenland (in Planung)
  • 03.07.26 - 10.07.2026: Mainradweg Bamberg - Aschaffenburg (gebucht)
  • 15.08. - 22.08.2026: Egerradweg (gebucht)
  • September 2026: Schwerin - Löbau 

10.05.2026: Löbau - Neustadt/Spree

 

Meine erste Radtour 2026 führte mich auf dem Weg in den Spreewald zur Zwischenübernachtung nach Neustadt an der Spree. Von Löbau aus ging es zunächst auf dem Radweg neben der Bundesstraße 6 bis nach Hochkirch. Dort schlug ich dann den Weg in Richtung Bärwalder See ein. Durch kleine Orte wie Wurschen oder Preititz kam ich nach Malschwitz. Hinter Malschwitz ging es dann ca. einen Kilometer auf dem unten abgebildeten Radweg zur ersten ziemlich abenteuerlichen Brücke über die Spree. Kurz danach kam dann nochmals eine solche Brücke, die mich diesmal über einen Altarm der Spree auf die andere Seite brachte. 

Über Klix kam ich dann nach Spreewiese. Direkt am Ortseingang steht dieser Fahrrad-Rastplatz. Ich habe selten solch einen tollen Rastplatz für Radfahrer gesehen. Neue Sitzgarnituren, eine E-Bikeladestation, ein gemauerter Grill, Spielzeug für Kinder nebst Kinderspielplatz, ein Bolzplatz und eine Tischtennisplatte findet man dort. 

Über Halbendorf bis Sprey fährt man dann fast nur durch den Wald, wobei der Radweg durch losen Sand nicht immer einfach zu fahren ist. 

Die letzten zehn Kilometer fährt man dann auf dem Radweg neben der K 8481, wobei rechts und links der Kreisstraße militärisches Sperrgebiet ist. Ein letztes mal kurz vor Neustadt die Spree überquert, kam ich nach knapp dreieinhalb Stunden Fahrzeit in meinem Übernachtungshotel an.

 

Fahrzeit 3:30 Std - Strecke 64 Km - Höhenmeter auf 340 m / Höhenmeter ab 480 m

 

 

11.05.2026: Neustadt - Burg OT Kauper

 

Die ersten 15 Kilometer meiner heutigen Tour führten mich auf dem Spreeradweg auf asphaltiertem Untergrund über Spreewitz nach Spremberg. Danach ging es allerdings nur noch auf Straßen über Drebkau nach Casel. Dieser kleine Ort liegt am Gräbendorfer See. Erst dort gab es wieder für ein kleines Stück einen Radweg, der allerdings auf Höhe von Reddern, wenn man den See verläßt, schon wieder vorbei war. Ab dann ging es fast bis Vetschau auf Kreis- oder Landstraßen weiter.

In Vetschau dann noch eine Großbaustelle mitten im Ort (auch die Bürgersteige waren nicht passierbar) brachten durch das Umfahren noch ein paar Kilometer mehr auf den Tacho. Anschließend ging es dann in den Burger Ortsteil Kauper.

In einem Vier-Sterne Hotel mit Schwimmbad, Wellness, Sauna oder Fitnessraum werde ich die nächsten sieben Tage verbringen.

 

Zeit: 4:10 Std - Strecke 81 km - Höhenmeter auf 220 m / Höhenmeter ab 255 m

12.05.2026: Burg - Leipe - Lübbenau - Lehde - Burg

 

Nach der gestrigen 80 km Tour ließ ich es heute viel ruhiger angehen. Das war aber auch dem Wetter geschuldet, denn bei kühlen 5 Grad morgens (die Eisheiligen lassen grüßen) verbrachte ich den Vormittag im Schwimmbad meines Hotels. Gegen mittag dann startete ich meine heutige Tour. Vom Hotel aus ging es erstmals zu dem kleinen Naturhafen in Leipe. Nach einer ersten kurzen Pause dort ging es dann auf dem Radweg durch den Wald zunächst in den Spreehafen Lübbenau. Von dort per Rad weiter nach Lehde. Lehde ist zwar ein schöner kleiner Spreewaldort, aber mit einem schweren E-Bike nicht gerade das optimale Ziel. Über die vielen Fließe gibt es nur die bekannten Spreewaldbrücken. Dort ein über 30 kg schweres Rad allein hochzuwuchten macht nicht wirklich Spaß. So ging es anschließend in den Hauptort Burg, wo ich mir ein Eis genehmigte. Anschließend zurück nach Kauper in mein Hotel. 

 

Fahrzeit 2:00 Std - Strecke 35 km - Höhenmeter auf 40 m / Höhenmeter ab 45 m 

13.05.2026: Burg - Leineweberfließ - Raddusch - Burg

 

Wegen der weiterhin großen Kälte morgens trat ich auch meine heutige Tour erst gegen mittag an. Von meinem Hotel aus ging es zunächst ´nach Burg und von dort zum Leineweberfließ. Das ist neben der Hauptspree selbst der größte Fließ hier in Burg. Die ersten Fotos unten zeigen den Radweg am Leineweberfließ sowie den Zufluß des kleinen Leineweberfließ in den Hauptfließ selbst. In Höhe von Naundorf verließ ich den Fließ für ein kurzes Stück, kurz danach bog ich in den Kurfürstendamm ein, welcher am Greifenhainer Fließ entlangführt. Anschließend fuhr ich über Kolonie nach Raddusch. Dort war aber, im Gegensatz zu Burg, alles auf Grund des kühlen Wetters geschlossen. Auch verdüsterte sich der Himmel, so daß ich nach Burg zurückfuhr. 

In Burg, beim Einstieg in den Radweg am Leineweberfließ kann man im dortigen Bootshaus eigentlich noch zu vernünftigen Preisen eine Stärkung zu sich nehmen. Die letzten vier Kilometer zu meiner Unterkunft fanden dann im Regen statt.

 

Zeit: 1:50 Std - Strecke 34 km - Höhenmeter auf 60 m / Höhenmeter ab 65 m

14.05.2026: Burg - Bismarckturm - Deichradweg - Byhleguhre - Schmogrow - Lübbenau - Leipe - Burg - Hotel

 

Heute war die morgendliche Kälte der letzten 2-3 Tage weg. Bei schon angenehmen Temperaturen begann ich deshalb meine heutige Tour schon nach dem Frühstück. Über Burg ging es am Bismarckturm vorbei bis an den Deichradweg am Nordumfluter. Dort links ab und bis Byhleguhre. Anschließend habe ich gewendet und fuhr in die andere Richtung bis nach Schmogrow. Anschließend machte ich mich an die Rückfahrt. Auf dem Radweg am Leineweberfließ fuhr ich den gleichen Weg wie am gestrigen Tag, diesmal am Abzweig nach Raddusch jedoch geradeaus. Der Lübbenauer Hafen war jedoch ziemlich voll auf Grund des heutigen Feiertages. So hielt ich mich nicht all zu lange in Lübbenau auf und fuhr zum kleinen Naturhafen in Leipe. Vor Jahren habe ich am Vatertag hier schon einmal ein Spanferkelbrötchen genossen. Diesmal gab es allerdings nur Bratwurst und mein weiterer Weg führte mich an den Ortseingang von Burg. 

Da ich schon einmal am "Vatertag" hier im Spreewald unterwegs war, wußte ich auch wo die Einheimischen für die Touristen schon mal ein Schwein oder ein Spanferkel auf den Grill legen. Heute war das am Hotel Spreebogen am Eingang von Burg der Fall. Es schmeckte ausgezeichnet.  

Anschließend ging es dann die letzten fünf Kilometer zurück zu meinem Hotel. 

Auch war am heutigen Feiertag der bisher wärmste und auch sonnigste Tag im Spreewald. Man merkte es aucvh daran, daß die Radwege im Gegensatz zu den vorherigen Tagen ziemlich voll waren.

 

Zeit: 2:45 Std - Strecke: 55 km - Höhenmeter auf 135 / Höhenmeter ab 145 m

 

15.05.2026: Hotel - Peitz - Hotel

 

Heute morgen ging es zunächst wie gestern am Bismarckturm vorbei in Richtung Schmogrow. Am Nordumfluter bog ich dann rechts ab und fuhr auf dem Deichradweg in Richtung Peitz weiter. Am Ende des Nordumfluters diesen überquert, ging es nun an der Spree weiter.

Beim Abzweig nach Dissen (ich fuhr geradeaus weiter) fährt man nun für etwa zwei Kilometer ab dem ab jetzt geschotterten Deichradweg bis zum Abzweig nach Drehnow. Ab hier ca. einen Kilometer auf der Straße, dann geht es am Ufer der Malxe (unteren beiden Bilder) nach Peitz. Dort war dann in der Bäckerei am Markt Mittagspause. 

Anschließend ging es den gleichen Weg bis zum Abzweig nach Dissen zurück. Dort nahm ich dann die Abzweigung und fuhr über besagtes Dissen, Striesow, Briesen und Werben zurück nach Burg. 

Mein Tip für Reisende mit Hauptziel Burg: Bleibt auf dem Deichradweg, der Weg ist schöner als über die kleinen Dörfer.

Man kommt dann am Leineweberfließ zurück nach Burg. Auf der Ringchaussee ging es dann zurück zum Hotel in Burg Kauper

 

Zeit: 3:15 Std - Strecke: 62 Km - Höhenmeter auf 100 m / Höhenmeter ab 110 m 

 

17.05.2026: Hafen Leipe - Radweg nach Lübbenau - Nordumfluter - Leineweberfließ

 

Nachdem ich mich am gestrigen Samstag den ganzen Tag im Hotel aufgehalten habe und die Annehmlichkeiten (Schwimmbad, Fitnessraum, Sauna und Massage) genossen habe, ist für heute die letzte Spreewaldtour für dieses Jahr angesagt.

Ein besonderes Ziel hatte ich eigentlich nicht, ich fuhr die für mich schönsten Radwege. Die Tour führte mich über den Hafen Leipe, den Hafen Lübbenau, an den Nordumfluter und den Radweg am Leineweberfließ entlang.

Knapp Zweieinhalb Stunden und 50 Kilometer durch den Spreewald.

Ich war jetzt zum fünften Mal im Spreewald und ich muß sagen: Es ist immer wieder herrlich.

 

Zeit: 2:35 Std - Strecke 50 km - Höhenmeter auf 150 m / Höhenmeter ab 145 m

 

Insgesamt war ich 455 Kilometer (mit Rückfahrt zum Cottbusser Hauptbahnhof) unterwegs. Nur einen Tag leichter Regen, allerdings die ersten beiden Tage der Eisheiligen bis gegen Mittag einstellige Temperaturen teilweise unter fünf Grad.  

 

 

Steinbrücke Creuzberg (Werra)