Viadukt Traunstein
geplante touren 2026:
10.05.2026: Löbau - Neustadt/Spree
Meine erste Radtour 2026 führte mich auf dem Weg in den Spreewald zur Zwischenübernachtung nach Neustadt an der Spree. Von Löbau aus ging es zunächst auf dem Radweg neben der Bundesstraße 6 bis nach Hochkirch. Dort schlug ich dann den Weg in Richtung Bärwalder See ein. Durch kleine Orte wie Wurschen oder Preititz kam ich nach Malschwitz. Hinter Malschwitz ging es dann ca. einen Kilometer auf dem unten abgebildeten Radweg zur ersten ziemlich abenteuerlichen Brücke über die Spree. Kurz danach kam dann nochmals eine solche Brücke, die mich diesmal über einen Altarm der Spree auf die andere Seite brachte.
Über Klix kam ich dann nach Spreewiese. Direkt am Ortseingang steht dieser Fahrrad-Rastplatz. Ich habe selten solch einen tollen Rastplatz für Radfahrer gesehen. Neue Sitzgarnituren, eine E-Bikeladestation, ein gemauerter Grill, Spielzeug für Kinder nebst Kinderspielplatz, ein Bolzplatz und eine Tischtennisplatte findet man dort.
Über Halbendorf bis Sprey fährt man dann fast nur durch den Wald, wobei der Radweg durch losen Sand nicht immer einfach zu fahren ist.
Die letzten zehn Kilometer fährt man dann auf dem Radweg neben der K 8481, wobei rechts und links der Kreisstraße militärisches Sperrgebiet ist. Ein letztes mal kurz vor Neustadt die Spree überquert, kam ich nach knapp dreieinhalb Stunden Fahrzeit in meinem Übernachtungshotel an.
Fahrzeit 3:30 Std - Strecke 64 Km - Höhenmeter auf 340 m / Höhenmeter ab 480 m
11.05.2026: Neustadt - Burg OT Kauper
Die ersten 15 Kilometer meiner heutigen Tour führten mich auf dem Spreeradweg auf asphaltiertem Untergrund über Spreewitz nach Spremberg. Danach ging es allerdings nur noch auf Straßen über Drebkau nach Casel. Dieser kleine Ort liegt am Gräbendorfer See. Erst dort gab es wieder für ein kleines Stück einen Radweg, der allerdings auf Höhe von Reddern, wenn man den See verläßt, schon wieder vorbei war. Ab dann ging es fast bis Vetschau auf Kreis- oder Landstraßen weiter.
In Vetschau dann noch eine Großbaustelle mitten im Ort (auch die Bürgersteige waren nicht passierbar) brachten durch das Umfahren noch ein paar Kilometer mehr auf den Tacho. Anschließend ging es dann in den Burger Ortsteil Kauper.
In einem Vier-Sterne Hotel mit Schwimmbad, Wellness, Sauna oder Fitnessraum werde ich die nächsten sieben Tage verbringen.
Zeit: 4:10 Std - Strecke 81 km - Höhenmeter auf 220 m / Höhenmeter ab 255 m
12.05.2026: Burg - Leipe - Lübbenau - Lehde - Burg
Nach der gestrigen 80 km Tour ließ ich es heute viel ruhiger angehen. Das war aber auch dem Wetter geschuldet, denn bei kühlen 5 Grad morgens (die Eisheiligen lassen grüßen) verbrachte ich den Vormittag im Schwimmbad meines Hotels. Gegen mittag dann startete ich meine heutige Tour. Vom Hotel aus ging es erstmals zu dem kleinen Naturhafen in Leipe. Nach einer ersten kurzen Pause dort ging es dann auf dem Radweg durch den Wald zunächst in den Spreehafen Lübbenau. Von dort per Rad weiter nach Lehde. Lehde ist zwar ein schöner kleiner Spreewaldort, aber mit einem schweren E-Bike nicht gerade das optimale Ziel. Über die vielen Fließe gibt es nur die bekannten Spreewaldbrücken. Dort ein über 30 kg schweres Rad allein hochzuwuchten macht nicht wirklich Spaß. So ging es anschließend in den Hauptort Burg, wo ich mir ein Eis genehmigte. Anschließend zurück nach Kauper in mein Hotel.
Fahrzeit 2:00 Std - Strecke 35 km - Höhenmeter auf 40 m / Höhenmeter ab 45 m
13.05.2026: Burg - Leineweberfließ - Raddusch - Burg
Wegen der weiterhin großen Kälte morgens trat ich auch meine heutige Tour erst gegen mittag an. Von meinem Hotel aus ging es zunächst ´nach Burg und von dort zum Leineweberfließ. Das ist neben der Hauptspree selbst der größte Fließ hier in Burg. Die ersten Fotos unten zeigen den Radweg am Leineweberfließ sowie den Zufluß des kleinen Leineweberfließ in den Hauptfließ selbst. In Höhe von Naundorf verließ ich den Fließ für ein kurzes Stück, kurz danach bog ich in den Kurfürstendamm ein, welcher am Greifenhainer Fließ entlangführt. Anschließend fuhr ich über Kolonie nach Raddusch. Dort war aber, im Gegensatz zu Burg, alles auf Grund des kühlen Wetters geschlossen. Auch verdüsterte sich der Himmel, so daß ich nach Burg zurückfuhr.
In Burg, beim Einstieg in den Radweg am Leineweberfließ kann man im dortigen Bootshaus eigentlich noch zu vernünftigen Preisen eine Stärkung zu sich nehmen. Die letzten vier Kilometer zu meiner Unterkunft fanden dann im Regen statt.
Zeit: 1:50 Std - Strecke 34 km - Höhenmeter auf 60 m / Höhenmeter ab 65 m
14.05.2026: Burg - Bismarckturm - Deichradweg - Byhleguhre - Schmogrow - Lübbenau - Leipe - Burg - Hotel
Heute war die morgendliche Kälte der letzten 2-3 Tage weg. Bei schon angenehmen Temperaturen begann ich deshalb meine heutige Tour schon nach dem Frühstück. Über Burg ging es am Bismarckturm vorbei bis an den Deichradweg am Nordumfluter. Dort links ab und bis Byhleguhre. Anschließend habe ich gewendet und fuhr in die andere Richtung bis nach Schmogrow. Anschließend machte ich mich an die Rückfahrt. Auf dem Radweg am Leineweberfließ fuhr ich den gleichen Weg wie am gestrigen Tag, diesmal am Abzweig nach Raddusch jedoch geradeaus. Der Lübbenauer Hafen war jedoch ziemlich voll auf Grund des heutigen Feiertages. So hielt ich mich nicht all zu lange in Lübbenau auf und fuhr zum kleinen Naturhafen in Leipe. Vor Jahren habe ich am Vatertag hier schon einmal ein Spanferkelbrötchen genossen. Diesmal gab es allerdings nur Bratwurst und mein weiterer Weg führte mich an den Ortseingang von Burg.
Da ich schon einmal am "Vatertag" hier im Spreewald unterwegs war, wußte ich auch wo die Einheimischen für die Touristen schon mal ein Schwein oder ein Spanferkel auf den Grill legen. Heute war das am Hotel Spreebogen am Eingang von Burg der Fall. Es schmeckte ausgezeichnet.
Anschließend ging es dann die letzten fünf Kilometer zurück zu meinem Hotel.
Auch war am heutigen Feiertag der bisher wärmste und auch sonnigste Tag im Spreewald. Man merkte es aucvh daran, daß die Radwege im Gegensatz zu den vorherigen Tagen ziemlich voll waren.
Zeit: 2:45 Std - Strecke: 55 km - Höhenmeter auf 135 / Höhenmeter ab 145 m
15.05.2026: Hotel - Peitz - Hotel
Heute morgen ging es zunächst wie gestern am Bismarckturm vorbei in Richtung Schmogrow. Am Nordumfluter bog ich dann rechts ab und fuhr auf dem Deichradweg in Richtung Peitz weiter. Am Ende des Nordumfluters diesen überquert, ging es nun an der Spree weiter.
Beim Abzweig nach Dissen (ich fuhr geradeaus weiter) fährt man nun für etwa zwei Kilometer ab dem ab jetzt geschotterten Deichradweg bis zum Abzweig nach Drehnow. Ab hier ca. einen Kilometer auf der Straße, dann geht es am Ufer der Malxe (unteren beiden Bilder) nach Peitz. Dort war dann in der Bäckerei am Markt Mittagspause.
Anschließend ging es den gleichen Weg bis zum Abzweig nach Dissen zurück. Dort nahm ich dann die Abzweigung und fuhr über besagtes Dissen, Striesow, Briesen und Werben zurück nach Burg.
Mein Tip für Reisende mit Hauptziel Burg: Bleibt auf dem Deichradweg, der Weg ist schöner als über die kleinen Dörfer.
Man kommt dann am Leineweberfließ zurück nach Burg. Auf der Ringchaussee ging es dann zurück zum Hotel in Burg Kauper
Zeit: 3:15 Std - Strecke: 62 Km - Höhenmeter auf 100 m / Höhenmeter ab 110 m
17.05.2026: Hafen Leipe - Radweg nach Lübbenau - Nordumfluter - Leineweberfließ
Nachdem ich mich am gestrigen Samstag den ganzen Tag im Hotel aufgehalten habe und die Annehmlichkeiten (Schwimmbad, Fitnessraum, Sauna und Massage) genossen habe, ist für heute die letzte Spreewaldtour für dieses Jahr angesagt.
Ein besonderes Ziel hatte ich eigentlich nicht, ich fuhr die für mich schönsten Radwege. Die Tour führte mich über den Hafen Leipe, den Hafen Lübbenau, an den Nordumfluter und den Radweg am Leineweberfließ entlang.
Knapp Zweieinhalb Stunden und 50 Kilometer durch den Spreewald.
Ich war jetzt zum fünften Mal im Spreewald und ich muß sagen: Es ist immer wieder herrlich.
Zeit: 2:35 Std - Strecke 50 km - Höhenmeter auf 150 m / Höhenmeter ab 145 m
Insgesamt war ich 455 Kilometer (mit Rückfahrt zum Cottbusser Hauptbahnhof) unterwegs. Nur einen Tag leichter Regen, allerdings die ersten beiden Tage der Eisheiligen bis gegen Mittag einstellige Temperaturen teilweise unter fünf Grad.
02.07.2026: Coburg - Bamberg
Meine zweite Radreise in diesem Jahr startete ich am Bahnhof Coburg. Am Coburger Schloß Ehrenburg vorbei, welches das wirklich einzigste Fotomotiv auf der heutigen Tour für einen kleinen Stop wert war, war gleich am Anfang meiner Reise. Danach fuhr ich ein großes Stück an dem kleinen Flüsschen Itz entlang immer in Richtung Bamberg.
In dem kleinen Dorf Recheldorf legte ich eine kleine Schleife über die Haßberge ein, wobei mit 27 % Steigung ein kurzes, aber steiles Stück auf mich wartete. Die Abfahrt war nicht ganz so steil, dafür entschieden länger. Und weil sie ziemlich gerade war und gute Straßenverhältnisse herrschten, kam ich schnell auf über 65 km/h. Bis kurz vor Hallstadt ging es dann immer auf Radwegen bis in den kleinen Ort Kemmern, wo ich erstmals auf dieser Tour auf den Fluß traf, den wir ab Samstag mit acht weiteren Radfreunden fahren werden, nämlich den Main. Allerdings warnen Hinweisschilder auf dieser Strecke vor den Eichenprozessionsspinnern.
Über Hallstadt ging es dann in mein erstes Übernachtungshotel in der Bamberger Innenstadt.
Zeit: 3:05 Std - Strecke 62 km - Höhenmeter auf 325 m / Höhenmeter ab 355 m
03.07.2026: Bamberg - An der Regnitz - Bamberg
Meine heutige Überbrückungstour führte mich am Ufer der Regnitz entlang. Zunächst durch die Bamberger Innenstadt zum Main-Donau-Kanal. Anschließend ging es über den Münchner Ring an die Regnitz. Am Regnitzufer entlang ging es über die Bamberger Vororte Bug und Neuhaus nach Pettstatt. Dort habe ich am Fähranleger Pause gemacht und die ersten Fotos geschossen. Beide Fotos zeigen die Regnitz. Auf dem zweiten Foto sieht man im Vordergrund am Ufer die alte Fähre liegen. Eine sogenannte Gierseilfähre, die heute noch in Betrieb ist. Sie bringt zum größten Teil Touristen mit ihren Rädern von Ufer zu Ufer. Schwerstarbeit für den Fährmann, der die Fähre von Hand ans Ufer ziehen muß oder vom Ufer abstößt. Nur die Flußüberquerung selbst macht die Fähre durch die Strömung von selbst.
Für die Rückfahrt wählte ich die Strecke am kleinen Flüsschen Aurach entlang, den ich kurz vor Waizendorf überquerte. Anschließend ging es am linken Regnitzarm entlang in den Vorort Bischberg, wo die Regnitz in den Main mündet.
Mein letzter Etappenabschnitt führte mich dann zum Bamberger Bahnhof, wo ich vier weitere Radfreunde abholte. Gemeinsam ging es dann in unser erstes gemeinsames Übernachtungshotel in der Nähe des Stadtteils Bamberger Gartenstadt.
Zeit: 3:25 Std - Strecke: 54 km - Höhenmeter auf 350 m / Höhenmeter ab 340 m
04.07.2026: Stadtführung Bamberg - Eltmann
Für heute war zuerst eine Stadtführung per Rad durch Bamberg geplant. Nachdem uns unser Fahrrad-Guide am Hotel abgeholt hat, ging es auch schon los. Vom Hotel aus ging es zuerst zum Bahnhof, wo wir unsere letzte Mitreisende in Empfang nahmen. Dann weiter in die Gärtnerstadt, wo früher fast in jedem zweiten Haus ein Gärtnereibetrieb zu Hause war. Danach ging es über den Main-Donau-Kanal und danach über den linken Pegnitzarm bis zum Bamberger Hafen. An der Schleuse Sanstadt war die erste Zwischenstation, eine alte Tuchfabrik war dort früher. Vom Bamberger Hafen ging es dann aufwärts zum Dom, von dort hat man auch eine gute Aussicht auf Burg Lisberg. Danach ging es dann weiter zur Neuen Residenz. Über das Kloster St.Michael auf dem Michelsberg ging es weiter in Richtung Innenstadt. Am Regnitzufer über Klein Venedig zu Deutschlands wohl bekanntestem Rathaus. Danach die Räder durch eine volle Innenstadt schiebend an Bambergs ältester Brauerei, der Brauerei Schenkerla vorbei. Dort stehen heute noch die Touristen vor der Tür, um ihr Bier zu genießen. Etwas außerhalb der Innenstadt kamen wir dann zur Schleuse 100 des alten Ludwig-Donau-Kanals. Am linken Regnitzarm weiterfahrend ging es durch den Hainpark zur Buger Spitze. Das war, von allen willkommen, ein im Schatten liegender Radweg.
Zurück nach Bamberg, endete unsere Stradtführung im Biergarten der Brauerei Mahrs bei Speis und Trank. Statt zweieinhalb Stunden waren wir mit unserem Guide fast viereinhalb Stunden bei sengender Sonne und übervoller Innenstadt unterwegs. Das häufige Anhalten und Absteigen von den Rädern schlauchte so manchen (auch mich).
Nach Verabschiedung unseres Guides ging unsere Tour weiter bis Bischberg, wo die Regnitz im Main endet.
Unsere Tour ging am linken Mainufer weiter bis Vieretz, wo wir mit der Fähre auf die rechte Mainseite wechselten. In Ebelsbach über die Mainbrücke zurück auf die linke Mainseite ging es in unser Übernachtungshotel in Eltmann, welches über einen excellenten Fahrradabstellraum verfügte. Außerdem sind ihre Frühstückseier ein Foto wert.
Fahrzeit: 3:05 Std - Strecke 46 km - Höhenmeter auf 310 m / Höhenmeter ab 300 m
05.07.2026: Eltmann - Schweinfurt
Nach der doch ziemlich anstrengenden Fahrrad-Stadtbesichtigung gestern in Bamberg ließen wir es heute etwas gemütlicher angehen. Von unserem Hotel in Eltmann ging es erstmal bis Sand am Main wo wir selbigen überquerten und kurze Zeit später in Zeil am Main einfuhren. Dann ging es ohne Mainblick bis in die Kleinstadt Haßfurt, wo am Markt eine Pause und einige Fotomotive auf uns warteten. Jetzt, jedoch nun direkt am Main entlang, ging es bis Schonungen, wo wir oberhalb auf einem kleinen Hügel Schloß Schonungen sahen.
Hinter Schweinfurt ging es dann durch den Schweinfurter Park bis Bergrheinfeld, von dort über den Main nach Grafenrheinfeld. Weiter zum Industriegebiet Maintal, wo wir unser Übernachtungshotel hatten. Da es für´s Abendessen noch zu früh war, fuhren wir anschließend an den Schweinfurter Baggersee, ein Naherholungs- und Badesee für die Schweinfurter. Dort nutzten auch einige Reisende von unserer Radgruppe die Pause zu einem Badestop.
In direkter Nähe zum Baggersee fand dann unser Abendessen in einem türkischen Fischrestaurant statt, wo wir dem Chef beim Grillen unserer ausgesuchten Fische (Lachsforelle, Dorade und Wolfsbarsch) zusehen konnten. Wer jedoch auf ein gepflegtes Bier Wert legt, die Chefin stellt ihr Restaurant gerade auf alkoholfreie Getränke um. Wer sich nicht vorschreiben lassen will, ob er Alkohol trinkt oder nicht, dieses Restaurant besser meiden.
Fahrzeit: 3:25 Std - Strecke 56 km - Höhenmeter auf 165 / Höhenmeter ab 195 m
06.07.2026: Schweinfurt - Kitzingen
Nach unserer Übernachtung im Bed & Bike im Schweinfurter Industriegebiet war unser heutiges Etappenziel Kitzingen. In Grafenrheinfeld den Main überquert nach Bergrheinfeld. Auf dem Mainradweg ging es zur Fähre Wipfeld. Nach der Flussübersetzung ging es in Stammheim an einem privatem Flugzeugmuseum vorbei. Danach fuhren wir in Volkach an der Volkacher Mainschleife ein. In Volkach war dann eine größere Mittagspause für uns Radler. Von der Fähre Wipfeld bis Volkach hat man fast die gesamte Strecke Blickkontakt zum Main. Hinter Volkach ein Stück den Mainkanal entlang (verläuft direkt am Wasser), diesen überquerend und der Volkacher Mainschleife folgend ging es nun zwar auf dem Mainradweg aber nicht immer direkt am Main entlang. Grund war das wir nun in ein größeres Weinanbaugebiet kamen. Über Sommerach und Münsterschwarzach, wo die bekannte Abtei Münsterschwarzach steht, haben wir für heute ein letztes Mal den Main überquert. Dann ging es über Mainstockheim in die große Kreisstadt Kitzingen. Dieser Teilabschnitt fand dann wieder mit Mainblick statt.
Mit Kitzingen war für heute unser Etappenziel erreicht.
Fahrzeit: 3:25 Std - Strecke 58 km - Höhenmeter 170 m auf / 180 m ab
07.07.2026: Kitzingen - Würzburg
Unsere kürzeste Etappe zählte für mich mit zu den schönsten. Fast permanent am Main entlang ging es in Kitzingen über die alte Mainbrücke über den Main und dann auf dem Radweg am Main entlang nach Marksteft, wo wir auf den alten historischen Mainhafen trafen. Weiter über Marktbreit ging es dann nach Ochsenfurt. Dort war dann knapp eine Stunde Pause welche manche Reiseteilnehmer zum Entspannem am Mainufer nutzten, andere wiederum zu einem kleinen Abstecher in die Altstadt. Da ich auf meiner Mainreise 2017 schon einmal in Ochsenfurt war, gehört ich zur ersten Gruppe. Direkt hinter unserem Pausenplatz lag dann dieser Spielplatz für Kinder. Danach ging es in Ochsenfurt über die Mainbrücke auf die rechte Mainseite und über Kleinochsenfurt und Eibelstadt in den Würzburger Vorort Randersacker, wo in einem Eiscafe Stärkung angesagt war.
Auf dem Weg nach Würzburg kamen wir an diesem Haus vorbei, daß zwar keine Gardinen vor dem Fenster, dafür aber aufgemalte an der Häuserfassade vorzuweisen hatte. Und da unser Mitreisender Peter die Gabe besaß während der Fahrt mit dem Rad besonders gute Fotos zu schießen, können alle Besucher dieser Website dieses Haus sehen. Anschließend ging es die letzten fünf Kilometer nach Würzburg. Dort fuhren wir über die bekannte alte Mainbrücke zum Marienberg hinauf, wo die Festung Marienberg steht. Die meisten unserer gefahrenen Höhenmeter entstanden auf der Auffahrt, die mit bis zu 17 % Steigung gut in die Waden ging. Anschließend ging es dann zu unserem Übernachtungshotel gegenüber dem Würzburger Hauptbahnhof.
Fahrzeit: 2:40 Std - Strecke 42 km - Höhenmeter auf 250 m / Höhenmeter ab 285 m
08.07.2026: Würzburg - Lohr
Auch unsere heutige Etappe war eine Fahrt mit viel Blickkontakt zum Main. Von unserem Hotel am Nürnberger Hauptbahnhof ging es über Zell am Main in Veithöchheim auf die gegenüber liegende Mainseite. Eine ziemlich neue Fahrrad- und Fußgängerbrücke brachte uns auf die andere Seite. Ziel war der Schloß- und Hofgarten Veithöchheim. Dann ging es über besagte Fahrradbrücke zurück auf die linke Mainseite. An Erlabrunn und Zellingen vorbei ging es mit einer weiteren Mainüberquerung nach Karlstadt, wo die nächsten Fotos entstanden. Karlstadt gehört zu den sehenswerteren Ortschaften am Main.
Diesmal auf der rechten Mainseite bleibend ging es weiter nach Gemünden, wo erstmal in einer Eisdiele Pause angesagt war.
Nach Überquerung der Fränkischen Saale, die hier in Gemünden in den Main mündet, und des Main selbst ging es in den kleinen Ort Steinbach, etwa drei Kilometer vor Lohr gelegen. Dort lag unser Übernachtungshotel, die Bike Lodge Spessart. (Siehe Fotos unten) Eines der schönsten Radhotels, in denen ich auf meinen vielen Reisen übernachtet habe. Meine Mitreisenden waren der gleichen Meinung.
Fahrzeit: 3:20 Std - Strecke 58 km - Höhenmeter auf 155 m / Höhenmeter ab 180 m
09.07.2026: Lohr - Wertheim
Nachdem wir unser Übernachtungshotel, die Bike Lodge Spessart, die wirklich jedem Mitreisenden gefallen hat, verlassen hatten, ging es über die Mainbrücke auf die rechte Uferseite, um einen kleinen Bummel durch Lohr zu machen. Danach ging es zurück auf die linke Mainseite. Das nächste Ziel war Marktheidenfeld, wo eine etwas größere Pause im Biergarten fällig war.
Über Lengfurt, Bettingen und Hofgarten fuhren wir in Wertheim ein. Als erstes hoch zur alten Burgruine, etwa 200 Höhenmeter mit bis zu 21 % Steigung erwarten einen dort. Oben besichtigt man dann eine Ruine und man kann ein paar Arbeitern zusehen, die dort für ein Event am Wochenende eine Bühne aufbauten. So richtig lohnte sich der Aufstieg nicht, höchstens die tolle Aussicht nach unten ins Tal. Anschließend teilte sich unsere Gruppe auf. Die eine Hälfte schaute sich Wertheim an, die andere Hälfte fuhr zum Hotel. Da ich vor knapp zehn Jahren schon einmal in Wertheim war, fuhr ich mit der Gruppe zum Hotel. Nach der Überquerung der Tauber ging es in den kleinen Vorort Vockenrot. Etwa 3,5 Kilometer permanent bergauf, dort sammelt man dann weitere 170 Höhenmeter.
Fahrzeit: 2:55 Std - Strecke: 52 km - Höhenmeter auf 370 m / Höhenmeter ab 190 m
10.07.2026: Wertheim - Aschaffenburg
Unsere Königsetappe nach Aschaffenburg stand unter keinem guten Stern. Nach unserer Abfahrt vom Wertheimer Vorort Vockenrot nach Wertheim selbst (es ging nur bergab) stellte unser Touren-Guide bei sich einen Akku-Schaden an seinem Rad fest. So mußten wir leider ohne ihn unsere letzte Mainetappe in Angriff nehmen. Immer am linken Mainufer entlang ging es bis Haßloch , wo wir die Mainseite wechselten. Damit wechselten wir nicht nur die Uferseiten, sondern auch vom Bundesland Baden-Würtemberg nach Bayern. Über Stadt- und Dorfprozelten ging es bei Kirschfurt, wo wir auf der dortigen Brücke nach Freudenberg wechselten, wo ein Biergarten auf uns wartete.
Von dort ging es links des Mains weiter nach Bürgstadt, wo wir den kleinen Fluß Erf überquerten. Danach war dann in Miltenberg (eine sehr schöne Innenstadt) eine längere Pause angesagt.
Nach zwei weiteren Mainüberquerungen in Kleinheubach und in Klingenberg erreichten wir dann Wörth. Über Obernburg weiter nach Großwallstadt. Wer sich für Handball interressiert, wird diese Ortschaften dem Namen nach kennen. Ab hier über Niedernburg bis kurz vor Aschaffenburg hat man dann allerdings keinen Mainblick mehr, die Fahrt geht erst durch Felder und anschließend komplett durch den Ort Niedernberg.
Kurz vor Aschaffenburg sieht man dann den Fluß wieder. Über die Willigisbrücke in die Innenstadt, wo unser letztes gemeinsames Übernachtungshotel lag. Es war heute nicht nur unsere längste Tour, mit fast 34 Grad zudem auch noch der wärmste Tag unserer gemeinsamen Mainreise. Im Übernachtungshotel trafen wir dann unseren Touren-Guide wieder, der inzwischen per Auto vom ADFC nach Aschaffenburg gefahren wurde. Nach dem Abendessen im Hotel feierten wir im Biergarten in Aschaffenburg unsere gemeinsame Radreise.
Fahrzeit: 4:20 Std - Strecke - 81 km - Höhenmeter auf 280 m / Höhenmeter ab 470 m
Fazit unserer Mainreise:
Knapp 510 Kilometer auf einem Radweg, der für mich zu dem schönsten Radweg in Deutschland gehört. Breite, immer asphaltierte Radwege, die zu fast 90 % direkt am Main entlangführen. Und natürlich unsere neunköpfige Radgruppe, von denen ich allerdings von früheren Radreisen die meisten schon kannte.
14.08.2026: Kulmbach - Goldkronach
Meine Egerradreise begann am 14.08. in der Bierstadt Kulmbach. Nach Verlassen des Bahnhofs ging es zunächst über den Weißen Main. Anschließend fährt man direkt an der Bahnlinie Coburg - Bayreuth auf der einen Seite und dem kleinen Fluß Schorgast auf der anderen Seite bis Untersteinach. Anschließend geht es dann bis Ludwigschorgast nur noch an der Bahnlinie weiter. Ab Ludwigschorgast verläuft der Radweg dann direkt neben der Bundesstraße 303.
Hinter Himmelskron riet mir ein Einheimischer, ich solle den Weg am Weißen Main entlang nehmen. Also fuhr ich erst in den Ort Lanzendorf, wo ich den Weißen Main über die dortige Bogenbrücke überquerte. Über Kremnitz und Neudorf fuhr ich dann nach Goldkronach, wo ich die nächsten zwei Nächte verbrachte. Bei mehr als 37 Grad war es allerdings mehr Tortour als Tour.
Fahrzeit: 1:35 Std - Strecke: 31 km - Höhenmeter auf 270 m / Höhenmeter ab 150 m
15.08.2026: Goldkronach - Bayreuth - Goldkronach
Meine heutige Tour stand unter dem Motto warten auf meine zwei Begleiter, die ab morgen mit mir den Egerradweg fahren werden. Zunächst ging es von Goldkronach aus mit einigen auf´s und mehr ab runter nach Bayreuth. In der Innenstadt ging es über die Wotan- und anschließend über die Tristanstraße in den Richard-Wagner-Park, wo ich das bekannte Festspielhaus ablichtete. Danach ging es zur Meistersingerstraße runter zum Roten Main, dem ich ein Stück auf dem dortigen Radweg folgte. In Heinersreuth an der historischen Brillenbrücke beendete ich die Tour und kehrte in die Bayreuther Innenstadt zurück. Dort war auch auf Grund der großen Hitze in einer Eisdiele verdiente Pause.
Da sich die Ankunft meiner beiden Mitreisenden wegen Bahnproblemen verzögerte, machte ich noch einen Abstecher auf den Bayreuther Hausberg, die Hohe Warte.
Nachdem meine beiden Mitreisenden endlich am Bayreuther Bahnhof angekommen waren, ging es dann wieder in Richtung Goldkronach. Auf dem Fichtelberger Höhenwanderweg ging es nun mit häufigem auf und ab mit bis zu 12 % Steigung über Döhlau, Untersteinach und Nemmersdorf zurück nach Goldkronach, wo wir übernachteten. Die meisten der fast 670 Höhenmeter wurden auf diesem Teilabschnitt gefahren.
Zeit: 5:00 Std - Strecke: 68 Km - Höhenmeter auf: 665 m / Höhenmeter ab: 650 m
16.08.2026: Goldkronach - Hohenberg/Eger
Nach Verlassen des Hotels in Goldkronach ging es heute erstmal auf dem Radweg neben dem Weißen Main immer mit etwa 3% Steigung bis kurz vor Bischofsgrün. Ein ziemlich neuer und sehr gut zu fahrender Radweg, der dann kurz vor Bischofsgrün endete. Durch den Ort Bischofsgrün, langsam doch immer steiler werdend, ging es über Marktgrafenhütte auf die Hohe Haide, mit 848 m ü.M. der höchste Berg in der Bischofsgrüner Bergwelt. Kurz darauf erreichten wir über den Quellenweg unser erstes Etappenziel für heute, die Egerquelle. Der Weg von der Markgrafenhütte bis zur Quelle ist ein reiner Schotterweg. Anschließend ging es auf dem gleichen Belag leicht bergab bis Weißenhaid, wo am Ortseingang eine kleine Gondel steht.
Kurz hinter Voitsumra stießen wir dann auf den jetzt wieder asphaltierten Egerradweg, der uns am Weißenstädter See vorbei in die gleichnamige kleine Kurstadt führte. Dort hatten wir uns unsere Mittagspause wohlverdient.
Auf dem Egersteig ging es dann über Franken, Röslau und Marktleuthen, die meiste Zeit direkt noch an der kleinen
Eger entlang bis zehn Kilometer vor Hohenberg. Die letzten zehn Kilometer verliefen wieder auf Schotter und mit bis zu 13 prozentigen Anstiegen und 11 % Abfahrten recht hügelig. Hier sammelten wir dann die letzten unser heutigen gefahrenen Höhenmeter. Auch war diese heutige Etappe die mit den meisten Höhenmetern, bergauf wie bergab. Unser Übernachtungshotel stand dann direkt neben der Burg Hohenberg.
Zeit: 3:40 Std - Strecke: 65 Km - Höhenmeter auf: 940 m / Höhenmeter ab: 860 m
17.08.2026: Hohenberg - Loket
Die große Hitze ist erstmal vorbei, die Tour wird einfacher und entspannter. Von unserem Hotel in Hohenberg bis zur deutsch - tschechischen Grenze ging es fast nur bergab. Kurz nach der Überquerung des kleinen Flusses Röslau fuhren wir auf dem Weg der Begegnung zwischen Schirding und Hradcany in unser östliches Nachbarland. Zunächst am Egerstausee, danach an der Eger selbst, die hier in der Tschechei Ohre heißt, ging es dann nach Cheb. Nachdem ich die hölzerne Egerbrücke und die Burg abgelichtet hatte, ging es auf dem unten gezeigten Radweg weiter in Richtung Sokolov.
In einem kleinen Gärtnerei-Cafe bei Chocovice war eigentlich eine Stärkung geplant, das Cafe war aber geschlossen. Wenigstens konnten wir dort das über uns herziehende Gewitter im Trockenen abwarten.
Nach zwei weiteren Querungen der Eger kamen wir nach Kyusperk nad Ohri, das früher einmal Königsberg an der Eger hieß. Unsere verdiente Mittagspause erfolgte dann in Sokolov, einer etwas größeren Stadt an der Eger.
Die letzten ca. zehn Kilometer von Sokolov in unseren Übernachtungsort Loket führten dann auf einem nicht asphaltiertem Radweg immer durch den Wald. Verfahren kann man sich eigentlich nicht, man braucht immer nur den gelben Hinweisschildern E 6 (Europaradweg 6) zu folgen. Die Stadt Loket scheint viel auf den Tourismus zu setzen, die ganze Innenstadt besteht hauptsächlich aus Hotels und Restaurants. Auch unser Hotel war dort.
Zeit: 3:50 Std - Strecke: 65 Km - Höhenmeter auf: 390 m / Höhenmeter ab: 500 m
18.08.2026: Loket - Kadan
Unsere heutige Etappe führte aus dem schönen Städtchen Loket an der Egerbrücke Loket vorbei direkt runter zur Eger. Immer an der selbigen entlang, höchstens zehn Meter vom Fluß entfernt, ging es auf gut zu fahrendem Waldboden oder Asphalt dahin. Die nächste abgelichtete Brücke war dann die Egerbrücke kurz vor Douby.
Nach 45 Minuten Fahrzeit erreichten wir dann das knapp fünfzehn Kilometer entfernte Karlsbad. Nach einigen Fotos dort ging es weiter an der Eger entlang bis auf Höhe des kleinen Ortes Semnice. Ab hier war dann allerdings erstmal Schluß mit Eger und daneben verlaufendem Radweg. Über Radosov, wo die überdachte Holzbrücke unten auf dem Foto steht, ging es über Velichov, Jakubov, Straz n.O. und Okunov quer durch den Böhmischen Wald. Auf zwar wenig befahrenen Straßen, dafür permanent auf und ab. Bis zu 18 % Steigungen fordern auch auf dem E-Bike die Waden. Die Abfahrten dagegen machten entschieden mehr Spaß. Erst ab Klasterec wurde es wieder flacher. Hier holten wir uns die meisten der heute gefahrenen Höhenmeter.
Zwischen Klasterec und Kadan, dem heutigen Etappenziel, ging es die meiste Zeit dann wieder an der Eger entlang, allerdings geht es auch hier noch ein paar mal hoch und runter
Zeit: 3:55 Std - Strecke: 68 Km - Höhenmeter auf: 670 m / Höhenmeter ab: 760 m
19.08.2026: Kadan - Louny
Von Kadan´s Innenstadt ging es erstmal gut bergab zur Überquerung der Eger. Danach allerdings entfernten wir uns schnell von selbiger und fuhren immer auf Straßen zum Stausee Nechranice. Hier ging es ein Stück den See entlang und nach Überquerung der Eger am Stauseeende ging es mal direkt am kleinen Fluß, mal mit leichten Steigungen und Abfahrten über Stroupec und Libocany nach Zatec, wo wir uns in einem bei Einheimischen beliebten Imbiss stärkten.
In Zatec entfernten wir uns wieder von der Eger und fuhren in Richtung der Ortschaft Strkovice, wo das gleichnamige Schloß steht. Zuvor fuhren wir jedoch durch eines der größten Hopfenanbaugebiete in der Tschechei. Nach kurzer Besichtigung des Schloßes (dort wird fürs Fotografieren Geld verlangt) ging es dann in unser Übernachtungshotel in der Kleinstadt Louny.
Mit 57 gefahrenen Kilometern war das unsere kürzeste Tour auf unserer Radreise. Mit wenig direktem Blicxkkontakt zur Eger, dafür aber den größten Teil der Strecke auf der Straße, war dies die Etappe die am wenigsten Begeisterung bei uns hervorrief.
Zeit: 2:50 Std - Strecke: 57 Km - Höhenmeter auf: 390 m / Höhenmeter ab: 480 m
20.08.2026: Louny - V.Zernosecky
Unsere heutige Etappe begann nicht sehr gut. Unsere Mitradlerin Christiane stürzte in einer engen Kurve, ich konnte leider nicht mehr ausweichen und fiel auf sie drauf. Zum Glück ist uns beiden aber nichts passiert. Anschließend fuhren wir dann zum Fahrradladen in Louny, weil auch noch die Bremsbeläge an Christianes Rad gewechselt werden mußten. Durch eine etwas längere Wartezeit schickte uns Christiane schon voraus. Und da sie eine erfahrene Reiseradlerin ist, fuhren wir dann zu zweit los. Zunächst an der Eger entlang bis nach Cerncice ging es auch gut voran. Zwischen Cerncice und Kystra ging es dann durch ein Waldstück. Und da in der Nacht zuvor ein heftiges Gewitter niederging, war dieses Teilstück mit vielen Pfützen und teilweise auch schlammigen Untergrund vorsichtig zu bewältigen.
In dem kleinen Ort Budyne haben wir zunächst ein Eis genossen um uns danach die Wasserburg Budyne, die direkt am Egerradweg liegt, angesehen. Weiter mal durch Felder, mal an der Eger entlang, kamen wir zum Kloster Doksany. Leider geschlossen und durch eine Außenmauer verdeckt kein so gutes Fotomotiv.
Nach einer weiteren Egerüberquerung kurz hinter dem Kloster erreichten wir dann Terezin, das ehemalige Theresienstadt. Fünf weitere Kilometer mussten wir uns dann von der Eger verabschieden. Unter der verkehrsreichen Elbebrücke in Litomerice mündet die Eger in die Elbe. Ein schmaler Radstreifen auf der Brücke lädt nicht unbedingt zum Anhalten und Abschiedsfoto zu schießen ein.
Nach fast 300 Kilometern an der Eger/Ohre entlang ging es nun an der Elbe weiter zum Zernosecky See. Am dortigen Badestrand Pisfany genossen Fred und ich ein gemeinsames Baden im See.
Anschließend ging es dann in unser letztes Übernachtungshotel in Tschechien in Velke Zernosecky. Dort traf dann kurze Zeit später auch unsere Mitradlerin Christiane ein, so daß wir den Abend wieder vollzählig verbringen konnten.
Zeit: 3:40 Std - Strecke: 64 Km - Höhenmeter auf: 380 m / Höhenmeter ab: 420 m
21.08.2026: Velke Zernosecky - Königstein
Nachdem wir gestern in Litomerice von der Eger Abschied genommen haben, ging es heute auf dem Elberadweg zu unserem letzten Übernachtungshotel in Königstein. Immer schön an der Elbe entlang ging es auf der rechten Elbseite nach Strekov, ein Ortsteil von Usti nad Labem. Am Schwimmbad und der futuristischen Elbebrücke vorbei ging es weiter rechts der Elbe bis kurz vor Decin. Dort war dann an einem kleinen Kiosk/Biergarten Mittagspause.
In Decin muß man dann die Elbseite wechseln, da es rechts der Elbe keinen Radweg gibt. Aber auch auf der linken Seite führt der Radweg direkt am Fluß entlang. Etwa fünfzehn Kilometer hinter Decin kommt man dann zur tschechisch/deutschen Grenze kurz vor Schöna. Wir fuhren weiter bis zur Elbbrücke Bad Schandau, wo wir dann wieder auf der rechten Elbseite über Prossen in Halbestadt einfuhren. Dort stand unser letztes gemeinsames Übernachtungshotel etwas oberhalb der Elbe. Mit fast 73 Kilometern war die letzte Etappe unserer Radreise auch die längste.
Zeit: 3:50 Std - Strecke: 73 Km - Höhenmeter auf: 320 m / Höhenmeter ab: 340 m
Eigentlich war geplant die letzten knapp vierzig Kilometer von Königstein nach Dresden mit dem Rad zu fahren. Mehr oder weniger heftiger Regen änderte unsere Meinung und wir fuhren mit der S-Bahn zurück.
Die Übernachtungshotels in Deutschland (Goldkronach und Hohenberg) waren preislich und ausstattungsmäßig in Ordnung, die vier Hotels in der Tschechei waren der gleiche Standard, allerdings etwas günstiger. Speisen und Getränke, vor allem in Hotels und Restaurants, sind in der Tschechei allerdings deutlich preiswerter.
Das teuerste Hotel auf der gesamten Reise war das Hotel Stock und Stein in Königstein mit 130 Euro die Nacht.
In der Fahrradgarage gibt es Steckdosen zum Auflader der Akkus, allerdings fließt kein Strom. Auf meine Nachfrage an der Rezeption wurde mir gesagt, ich soll den Hausmeister suchen, er würde das dann reparieren. Desweiteren weisen Schilder beim Abendessen daraufhin, das man sein Geschirr selbst abräumen möchte. Service gleich null.
Und die Dame an der Getränkeausgabe hat das Wort Freundlichkeit noch nie gehört. Meiner Meinung nach ist dieses Hotel nicht zu empfehlen.
Der einzigste Vorteil dieses Hotels ist die Lage.
Trotz allem eine gelunge Tour, die wie auch die letzte Mainreise im Juli diesen Jahres von unserem Touren-Guide Fred vorbildlich organisiert wurde.
Insgesamt habe ich auf dieser Reise etwa 550 Kilometer zurückgelegt.
Steinbrücke Creuzberg (Werra)